FPÖ Simmering: Gedächtnisverlust mit Ansage?
FPÖ Simmering: Gedächtnisverlust mit Ansage?
Die FPÖ Simmering leidet offenbar an politischer Amnesie. 2018 war die Umgestaltung der Simmeringer Hauptstraße noch ein erklärtes Ziel des damaligen FPÖ-Bezirksvorstehers Paul Stadler. Mehr Begrünung, mehr Lebensqualität, mehr Verkehrssicherheit – all das wurde damals ausdrücklich gefordert.
Was damals ein wichtiges Zukunftsprojekt für Simmering war, bezeichnet die FPÖ heute plötzlich als „Prestigeprojekt“ und „Millionenverschwendung“. Offenbar hängt die Meinung der FPÖ nicht vom Inhalt eines Projekts ab, sondern davon, wer es umsetzt.
Was ist passiert? Hat die FPÖ ihre eigene Politik vergessen?
Besonders bemerkenswert: Die FPÖ spricht von einer angeblichen „Verschwendung von Steuergeld“. Tatsächlich wird das Projekt maßgeblich durch Mittel der Europäischen Union aus dem EFRE-Fonds (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) kofinanziert.
Und noch etwas verschweigt die FPÖ bewusst:
Im Zuge der Arbeiten werden auch rund 1,5 Kilometer Straßenbahngleise erneuert, damit die öffentliche Verkehrsinfrastruktur in Simmering langfristig leistungsfähig und sicher bleibt. Die Kosten dafür werden nicht aus Steuergeld, sondern von den Wiener Linien im Rahmen ihrer Gleisbauoffensive getragen.
Die Wahrheit ist: Die FPÖ war für die Umgestaltung, solange sie selbst dafür Applaus bekommen konnte. Heute ist sie dagegen, weil sie glaubt, damit ein paar Schlagzeilen zu produzieren.
Viel Lärm. Wenig Erinnerung. Noch weniger Glaubwürdigkeit.